Sonne, Sand, Meer
Ferieneinrichtung in Griechenland für Demenzkranke, Schlaganfallpatienten und deren Angehörige
Wohlfühlen in wohliger Umgebung. Sinne aufleben lassen im Süden, wo die Zitronen blühen. Wärme spüren, die hier auch von den Menschen kommt. Einfach gute Laune tanken am Mittelmeer. Im Land mit großer Vergangenheit der eigenen nachspüren.
Es gibt eine deutsche Ergotherapeutin die Urlaub für Menschen anbietet die u.A. an Demenz im Anfangsstadium erkrankt sind.
Karin Arleth lebt seit über zwanzig Jahren im Südwesten des Peloponnes und bringt als erfahrene Ergotherapeutin das Rüstzeug mit, Demenzkranke
in ihrem Haus am Meer umfassend zu betreuen. Zur Therapie gehören Wandern, Gärtnern, Oliven pflücken, Hirten begleiten – sich in einer traditionellen Dorfgemeinschaft aufgehoben fühlen.
Angehörige können in der Nähe nette Hotels am Meer finden. Für den Betroffenen soll es eine Erholung vom Alltagsstress sein. Gerade zu Beginn dieser
Krankheit wird oft übertherapiert, man will nichts unversucht lassen und den Krankheitsverlauf möglichst zurückhalten. Für den Patienten
ist dies oft eine Überforderung, erfährt er doch täglich dass er "krank" ist, sich doch bitte mehr konzentrieren soll, mehr
anstrengen soll.... Motivierend wirkt sich dies verständlicher Weise nicht gerade aus.
Hier im Urlaub ist der Patient in erster Linie Gast und gestaltet seinen Tag selbst - mit Unterstützung. Nicht Therapie sondern Lust am Tun steht auf dem Tagesplan. Einkaufen, kochen, gemeinsam essen, das ist Urlaubsfreude - schliesst Ergotherapie aber letztendlich nicht aus.
Wenn man bedenkt dass fast 50% der Erkrankten auch unter Depressionen leiden, sollte man die Möglichkeit nutzen, durch Aktivität das Antriebsniveau und die Lebensqualität zu verbessern. Dies kommt auch den Angehörigen zu Gute.
Es steht ein Appartment zur Verfügung, mit Klimaanlage, Duschbad und Terasse. Das Grundstück ist nicht rollstuhlgerecht, kommt
aber auch für Menschen in Frage die nicht mehr ganz sicher zu Fuß sind. Ausser in den extrem heißen Monaten Juli und August kann man hier wunderbar Urlaub machen.
Das Dorf liegt am Berg und alleine die Aussicht auf das Meer und die Berge sind wohltuend. Die Seele baumeln lassen, nannte es mal ein Patient mit einer beginnenden Demenz als er ein paar Wochen hier verbrachte. Longa ist ein Ort ohne viel Tourismus aber mit dem Charme authentischer griechischer Dörfer. Die Griechen sind tolerant und liebenswert auch wenn mal jemand etwas „aus dem Rahmen” fällt. Sie sind wunderbare Co-Therapeuten. Keiner muss oder sollte reglementiert werden. Am Abend auf der Platia sitzend erinnern sich alle an die Zeit als sie als junger Mensch zum ersten Mal nach Griechenland kamen. Düfte, Musik und das landesübliche Essen lassen gute Erinnerungen aufkommen.
Die Anreise erfolgt entweder über Athen oder direkt mit dem Flugzeug nach Kalamata. Der nächste Fährhafen ist Patras.
Im Dorf gibt es eine Arztstation die 24 Stunden besetzt ist, das nächste Krankenhaus ist 30 km entfernt.
Eine deutsche Physiotherapeutin kommt ins Haus, Privatpatienten können dies über ihre Krankenversicherung abrechnen.
Die Tagespreise liegen zwischen 50 und 80€.
Nachfragen an Karin Arleth, 24010 Longa, Tel. 0030 - 697 368 9386 oder mail: karleth@web.de
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Es sind wöchentliche Wanderungen geplant.
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